Wissenswertes zur häuslichen 24-h-Betreuung

„Zu Hause ist es doch am schönsten“

Mit zunehmendem Alter nimmt für viele SeniorInnen auch die Notwendigkeit der Unterstützung durch Dritte bei der Hausarbeit, beim Einkaufen, der Grundpflege und der Begleitung zu Ärzten zu. Auf Grund von Berufstätigkeit und Kinderbetreuung sind viele Angehörige überfordert und nicht in der Lage, diese Aufgaben auch noch mit zu übernehmen. Gleichzeitig kommt für viele Familien eine Unterbringung der Angehörigen in einem Seniorenheim nicht in Frage.

Um den Familien Entlastung zu verschaffen, kann die häusliche 24-h-Betreuung eine sinnvolle Lösung sein. Das gewohnte Umfeld und soziale Kontakte bleiben erhalten und alltägliche Pflichten in der Grundpflege sowie hauswirtschaftliche Hilfeleistungen werden übernommen. Gleichzeitig ist rund um die Uhr jemand für die SeniorInnen da und die Angehörigen müssen nicht befürchten, dass z. B. ein Sturz oder Krankheitsfall erst spät entdeckt wird oder die zu pflegende Person verwahrlost.

Weitere Vorteile der 24-h-Betreuung liegen in der 1:1-Betreuung. Die Betreuungs- oder Pflegekraft kann sich ohne zeitlichen Druck um die pflegebedürftige Person kümmern und passt sich den Alltagsstrukturen an. Gesundheitsfördernde Maßnahmen können speziell und gezielt durchgeführt werden.

Auch die Angehörigen profitieren von der 24-h-Betreuung, ihnen bleibt mehr Zeit für die eigenen Bedürfnisse und die Kosten für die 24-h-Betreuung sind als haushaltsnahe Leistungen teilweise steuerlich absetzbar.

Um Vorwürfe der Ausbeutung in der 24-h-Betreuung zu entkräften, wurde im Zeitraum Mai 2016 bis April 2017 eine breit angelegte Studie an der Berufsakademie Gesundheits- und Sozialwesen Saarland durchgeführt. Der veröffentlichte Forschungsbericht stellt heraus, dass die Betreuungs- und Pflegekräfte mit ihrer Tätigkeit in der 24-h-Betreuung überwiegend zufrieden sind und sich fair behandelt fühlen.

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