Mobilisierung von Pflegebedürftigen in der 24h-Betreuung

Für mehr Selbstständigkeit

Neben der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung ist eine weitere wichtige Aufgabe in der 24h-Betreuung die Mobilisation von Seniorinnen und Senioren. Gerade für alte oder kranke Menschen ist das selbstständige Aufstehen aus dem Bett oder dem Sessel, das Laufen und sich zu bewegen nicht selbstverständlich.

Doch bloßes Liegen im Bett oder stundenlanges Sitzen im Sessel sind für den Bewegungsapparat ungesund. Da stellt die 1:1-Betreuung der 24h-Betreuung einen großen Vorteil dar – denn in Kliniken und Pflegeheimen wird zu wenig bewegt. Mit gemeinsamen Bewegungsübungen, z. B. gezieltes Üben von Hinsetzen und Aufstehen oder Dehn-, Greif- und Spreizübungen für die Finger, können die 24h-Betreuungskräfte die Pflegebedürftigen mobilisieren. Durch kurzes Stehen neben dem Bett kann die Durchblutung verbessert werden und Atemübungen am offenen Fenster versorgen den Körper mit frischem Sauerstoff und beugen Lungenentzündungen vor.

Der Einsatz von orthopädischen Hilfsmitteln und Hilfsmitteln zur Körperpflege trägt ebenfalls zur Mobilitätsverbesserung bei und ist daher sinnvoll.

Durch die Mobilisation wird die Selbstständigkeit erhalten und gefördert, der Teufelskreis aus Unbeweglichkeit, Stürzen und Abhängigkeit durchbrochen und im Idealfall auch das Selbstwertgefühl der Gepflegten gestärkt.

Erfolgt die 24h-Betreuung an einer bettlägerigen Person, die gar nicht aufstehen kann, ist eine passive Mobilisation mithilfe eines Physiotherapeuten möglich. Die Betreuungskraft kann durch regelmäßige Umlagerung und Massagen unterstützen.

Häusliche 24-h-Betreuung – jetzt anfragen!